Zur Orientierung für Menschen mit Behinderungen

Kurzportrait

Kita am Kleistpark

  • 122 Kinder

  • 1 Babynest mit 3 Gruppen, von 8 Wochen bis 2 Jahren
  • 6 altersgemischte Gruppen, von 2 Jahren bis zur Einschulung
  • Musikbetonte Kita, kooperiert mit Leo Kestenberg Musikschule

Unsere Kindertagesstätte verfügt über einen großen Garten mit  Spielgeräten und hat einen direkten Zugang zum Kleistpark und zum Gelände der Leo-Kestenberg-Musikschule. Wir gehen täglich mit den Kindern an die frische Luft. Wir nutzen dazu unseren schönen Garten, den Kleistpark und besuchen auch Spielplätze oder die Bibliothek in der näheren Umgebung. Oft entwickeln sich aus Themen, die unsere Kinder gerade beschäftigen, kleine Projekte. Dann kann z.B. Das Thema " Planeten" auch schon mal zu einer geeigneten Außenaktivität, mit einem Besuch im Planetarium, führen.  

  • Musizieren, Singen und Tanzen unter Mitarbeit einer Musikpädagogin

  • das regelmäßige Vorstellen von Instrumenten und
  • den freien, experimentellen Umgang mit elementaren Instrumenten

sind Inhalte unserer musikpädagogischen Arbeit, die einen Schwerpunkt in unserer Kita bildet. Diese Angebote sind fest in unsere Arbeit integriert. Grundlage unserer Musikerziehung ist eine ganzheitliche Pädagogik, die auf dem spielerischen Einsatz von Musik, Instrumenten, Stimme und Bewegung basiert und die Kinder in ihrer Musikalität, Bewegung, Sinneswahrnehmung und Sprachentwicklung unterstützt. Wir kooperieren mit der Leo-Kestenberg-Musikschule in Tempelhof-Schöneberg und haben die schöne Erfahrung, dass beide Seiten sehr von diesem "Zusammenspiel" profitieren.

In unserem Haus begegnen sich Familien aus den unterschiedlichsten Kulturen.Unsere Kita ist ein lebendiger Platz des interkulturellen Lebens. Insgesamt haben wir 40% Kinder nichtdeutscher Herkunft in unserem Haus. Viele stammen aus binationalen Familien, sodass sie 2-3 sprachig aufwachsen. Wir sind ein Ort der Begegnung, des gegenseitigen Verstehens und Vertrauens.

 Die interkulturelle Erziehung beinhaltet dabei folgende Aspekte:

  • Allgemeine Wertschätzung interkultureller Vielfalt
  • Rücksicht und eingehen auf de Besonderheiten der im Kindergarten vertretenen Kulturen
  • Einbezug der Eltern
  • Interreligiöse Aspekte

 


 

 

Vorhang auf

So sieht es bei uns aus

in unserem Atellier

Musikalische Früherziehung- konzeptioneller Baustein unserer Arbeit

Seit langem gehört die musikalische Früherziehung zu den Angeboten in der musikbetonten Kindertagesstätte Am Kleistpark.

Angefangen bei den ganz Kleinen, richtet sich das Angebot an alle Kinder der Kita. Die Babys werden dabei meistens von einem Elternteil begleitet, und nicht selten sind es inzwischen die Väter, die diese Momente mit ihren Kleinsten genießen. Erkennbar wird auch, dass diese gemeinsame musikalische Interaktion besonders den Kleinsten sowohl die Eingewöhnung in den Kitaalltag als auch den Start in den Kitatag erleichtert.

 

 

Kooperation mit der Leo-kestenberg Musikschule

Alle Kinder erhalten durch einen stark subventionierten Musikschulvertrag der Musikschule, täglichen Musikunterricht durch eine Musikpädagogin.

"Jeder Mensch ist musikalisch" - diese Annahme bestätigt sich in unserer musikpädagogischen Praxis.

  • Musizieren, Singen und Tanzen unter Mitarbeit einer Musikpädagogin

  • das regelmäßige Vorstellen von Instrumenten und
  • den freien, experimentellen Umgang mit elementaren Instrumenten

sind Inhalte unserer musikpädagogischen Arbeit.

Diese Angebote sind fest in unsere Arbeit integriert. Grundlage unserer Musikerziehung ist eine ganzheitliche Pädagogik, die auf dem spielerischen Einsatz von Musik, Instrumenten, Stimme und Bewegung basiert und die Kinder in ihrer Musikalität, Bewegung, Sinneswahrnehmung und Sprachentwicklung unterstützt. Wir kooperieren mit der Leo-Kestenberg-Musikschule in Tempelhof-Schöneberg und haben die schöne Erfahrung, dass beide Seiten sehr von diesem "Zusammenspiel" profitieren.

Mit Musik interkulturell arbeiten

Musik fasziniert über kulturelle Grenzen hinweg. Überall auf der Welt wird musiziert - es ist eine elementare menschliche Verhaltensweise. Daher ist Musik ein ideales Medium zur Annäherung an ungewohnte Sprachräume. Lieder anderer Länder schaffen ein erstes Gefühl für die Existenz und Schönheit anderer Sprachen.

In unseren täglichen Singkreisen und in regelmäßigen Projekten erleben  die Kinder Musik unterschiedlichster Epochen, Stilrichtungen und Herkunft.

Die Eltern bringen die Musik ihrer Heimatländer mit ein: Ob Instrumentalspiel, Gesang oder Theaterkünste – alle Stilrichtungen sind willkommen. 

Nicht zuletzt ist Musik ist ein wunderbares Mittel, um Kinder in ihrer Sprachentwicklung zu fördern - das betrifft die Muttersprache ebenso wie die Zweitsprache.

Was bedeutet bei uns Musikalische Früherziehung?

Musikalische Früherziehung ist ein Gruppenunterricht mit breit gefächerten und musikalischen und musikbezogenen Inhalten.Die Kinder erleben eine Welt unterschiedlichster Musik in verschiedenen Tonarten, Taktarten, Harmonien, Klangfarben und Stilen. Kinder lernen im Spiel und in der Bewegung. Musikalische Früherziehung greift diese kindgemäßen Verhaltensweisen auf und integriert sie in verschiedene Themen der Umwelt: Ereignisse des Tages, des Spiels, der Tierwelt oder des Jahres. So entsteht ein fröhliches, lebendiges Miteinander, in dem das Kind zum einen die Beschäftigung mit Musik als Bereicherung seines Lebens erfährt und zum anderen-über die Jahre- anfängt, sich musikalisches Handwerkzeug anzueignen.

Ausstattung der Räume

Die Kita verfügt über einen großen und einen kleinen Musikraum und zwei Aktionsräume, die sich für musikalische Aktivitäten oder Aufführungen nutzen lassen. Die Räume bieten genügend Platz zur Bewegung der ganzen Gruppe. Der große Musikraum verfügt über ein Klavier und viele Musikinstrumente wie z.B. Oceandrum, Klanghölzer, Rasseln, Schellenreifen,Klangfrösche und vieles mehr.

Was geschiet während des Unterrichts?

  • Lieder verschiedener Länder singen
  • Lieder mit Körpergesten wie Klatschen, Stampfenetc. und Instrumenten begleiten
  • Klanggeschichten hören und mit Instrumenten spielen
  • Spieltechniken von elementaren Instrumenten kennen lernen
  • sich zu Musik bewegen und tanzen
  • Verse und Fingerspiele hören, ausführen und sprechen
  • Klänge, Geräusche und komponierte Musik hören
  • musikalische Parameter wie laut-leise, schnell-langsam, hoch-tief kennen lernen

  • sensitive Erfahrungen mit Materialien sammeln

Morgenkreise

Die Morgenkreise sind offen für Kinder, Eltern und Erzieher. Als musikalischer Tagesbeginn vor dem Frühstück bedeuten sie Ritual-und Repertoirepflege und stärken das Gemeinschaftsgefühl aller. Es werden insbesondere Lieder und Verse aus der aktuellen und vergangenen  musikalischen Arbeit wiederholt und gefestigt.

Montag und Freitag gibt es einen gemeinsamen musikalischen Morgenkreis mit allen Kinder des Hauses um 8:40 Uhr und Dienstag, Mittwoch und Donnerstag gibt es Morgenkreise für jeweils 2-3 Kindergruppen.

Einbeziehung der Eltern

Die Kita möchte die Eltern am Musikkonzept teilhaben lassen sowie von den Fähigkeiten ihrer Eltern profitieren. Deshalb ist es ein Anliegen, die Eltern in die musische Arbeit zu integrieren. Dies bindet die Beteiligten in einen gemeinsamen Erziehungsprozess ein. Eltern können an den Morgenkreisen teilnehmen. Das Musikkonzept liegt für alle im Elternkaffe aus. Jeder der möchte kann gern auch eigene Vorführungen für die Kinder darbieten und somit seine Instrumental-,Sing- oder Theaterkünste präsentieren.

Eltern Darbietung

Vorhang auf

So sieht es bei uns aus

im Atellier
Elterncafé
Kindergartenzaun
Terasse
aus dem Projekt mein schönstes Wort
meine Familie und ich
mein schönstes Wort
Mozart auf dem Maskenball
Maskenprojekt
unser Leitfaden
Getränkebar im Babynest

Offenes Atelier

Bildnerischer Schwerpunkt in der Kita am Kleistpark

Interview vom Nachbarschaftsheim Schöneberg                                            Catherine Désenfant-Bogner                                                                               Erzieherin und freischaffende Künstlerin

Frau Désenfant, Sie bieten ein offenes Atelier im Kitabetrieb an. Die Kinder können kommen, wann sie wollen. Wie funktioniert das?                              Jeden Vormittag sind andere da, das stimmt. Die Kinder malen, was sie wollen und wie sie wollen. Perfektionismus ist nicht unser Ziel. In regelmäßigen Abständen gibt es auch ein gemeinsames Projekt. Es kann ein großes Wandbild oder ein Selbstportrait sein.                                                                                                                      

Aber Sie selbst haben ein Ziel dabei......                                                        Mir geht es darum, die Kinder zu ermuntern. Niemals darum die Bilder zu bewerten.  Ich begleite sie nur. Sie sind zwei bis sechs Jahre alt. Das Malen fördert Ausdruckskraft und Sinneswahrnehmung.                                                                 

Ein paar Regeln gibt es dennoch?                                                                  Jedes kind hat einen Lappen zur hand, gleich neben den Farben, um den Pinsel abzutupfen. So bleiben die Farben klar und leuchtend. Die Älteren bekommen auch eine Palette und zwei statt nur einem Pinsel. Ansonsten sind sie völlig frei.

Beneiden Sie die Kinder, also als Künstlerin, so losgelöst ans Werk zu gehen?                                                                                                         Ich lerne vieles, sagen wir es so. Ihre Kunst inspiriert mich, sie ist direkt aus dem Pinsel geschaffen. Die Kinder malen sich die Seele aus dem Leib.

Sprechen Sie mit den Kindern auch über Bilder?                                          Täglich machen wir aus dem Atelier ein Restaurant, acht Kinder essen dann hier zu Mittag. Wir decken eine Tafel, es gibt ein Gästebuch. Wir schauen uns die Bilder an, die dort hängen und reden darüber. Meine Grundregel ist, dass niemand die Werke des anderen schlecht macht.

Arbeiten Sie schon lange so?                                                                        In Paris, wo ich aufgewachsen bin, wollte ich bereits Künstlerin werden. Aber erst sollte ich Sprachen studieren. Gemalt habe ich zu jeder Zeit. Vor 30 jahren kam ich nach Deutschland, hier begann ich mit Kindern und Jugendlichen künstlerisch zu arbeiten. Seit 5 Jahren bin ich in der Kita am Kleistpark, 25 Stunden die Woche. Danach mache ich weiter im eigenen Atelier, das liegt nahebei, oben im 6. Stockwerk.

Nehmen Sie Motive aus der Kita-Arbeit in Ihre Kunst mit auf?                    Die positive Energie nehme ich immer mit. Die Kinder werden im offenen Atelier selbstbewusst, weil ihre Arbeit ernst genommen wird. das treibt mich an. in meinen Bildern wende ich oft eine Collagentechnik an.Wenn ich Portrats male, dann schwimmt etwas mit hinein, was typisch berlin ist., eine Straßenszene etwa. Die Kinder haben auch einmal mit mir ein Wandbild gemalt, es stellte eine Berliner Straße dar-ein paar Parallelen gibt es schon....

Musik

"Jeder Mensch ist musikalisch" - diese Annahme bestätigt sich in unserer musikpädagogischen Praxis. Unsere Schwerpunkte